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CDU-Landtagsfraktion: Den schlafenden Riesen wecken: Biogas ist tragende Säule der Energiewende

Energie muss sicher und bezahlbar bleiben. Die CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg beschäftigt sich intensiv mit der Zukunft der Energiesicherheit für Baden-Württemberg. Mit dem am 17. Januar beschlossenen Positionspapier weist sie explizit auf die Potentiale der Biogaserzeugung für Baden-Württemberg hin. Die CDU-Fraktion fordert ein, jetzt die politischen Weichen zu stellen, um fortan die Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit der Biogaserzeugung voll auszuschöpfen.

Für die Abgeordneten Sabine Kurtz und Dr. Matthias Miller ist klar: „Wir nehmen die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg ernst. Wir tun, was getan werden muss – damit Energie für die Menschen weiterhin ein sicheres und bezahlbares Gut bleibt. Um dies langfristig zu gewährleisten, müssen wir die Leistungsfähigkeit unserer einheimischen erneuerbaren Energien steigern – dazu gehört auch die Nutzung von Biogas! Biogas ist eine tragende Säule der Energiewende – wir müssen jetzt das volle Potential ausschöpfen!“ Forderungspapier der CDU-Fraktion: Biogas in Baden-Württemberg – den schlafenden Riesen wecken Die Abgeordneten Sabine Kurtz und Dr. Matthias Miller halten Biogas für eine tragende Säule der Energiewende. Denn schon im Jahr 2021 wurden 15,6% der erneuerbaren Strom- und 7,7% der erneuerbaren Wärmeerzeugungen durch die rund 1.000 Biogasanlagen in Baden-Württemberg abgedeckt. Allein im Kreis Böblingen sind aktuell insgesamt acht Biogasanlagen in Betrieb, weitere sind im Genehmigungsverfahren. Moderne Biogasanlagen und die systematische Weiterentwicklung des Anlagebestandes eröffnen große Chancen, um die Leistungsfähigkeit weiter zu steigern. Dazu unterbreitet die CDU-Fraktion in ihrem Papier konkrete Vorschläge. Investitionen durch Biogasanlagenbetreiber fördern statt behindern Die Investitionen, die ein Biogasanlagenbetreiber zum Erhalt seiner Anlage tätigen muss, nehmen stetig zu. „Die einzelnen Vorschriften sind wichtig und notwendig, um die Sicherheit der Anlagen zu erhöhen. In Summe sind diese Ausgaben jedoch zu hoch und zusätzlich mit einem immensen bürokratischen Aufwand verbunden. Wir wollen die Arbeit der Betreiber vor Ort erleichtern und fordern daher konkrete Maßnahmen, um Nützliches stärker zu fördern und Unnützes zu vermeiden“, so die Abgeordneten Sabine Kurtz und Dr. Matthias Miller. Strompreisbremse bremst den Ausbau der Erneuerbaren „Das Ausbremsen der erneuerbaren Energien durch die Strompreisbremse der Bundesregierung muss aufhören. Um den Hochlauf moderner, netzdienlicher Biogasanlagen nicht abzuwürgen, brauchen wir zum einen den Verzicht der Abschöpfung von Gewinnen und Erlösen im erneuerbaren Energiesektor und zum anderen eine gezielte Förderung von flexiblen Biogasanlagen und deren Speichertechniken", so die beiden Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Böblingen. Anbau und Genehmigung von Gärsubstraten Die CDU-Fraktion wünscht sich zukünftig einen Anstieg der Leistungsfähigkeit der Biogasanlagen im Land, ohne dafür mehr Mais, mehr Rinder oder eine Unzahl an Weizentransporten einzusetzen. Staatssekretärin Sabine Kurtz und Dr. Matthias Miller erklären dazu: „Es geht uns um einen Hochlauf der Kaskadennutzung. Wir brauchen mehr Tempo und mehr Effizienz: Der Weg zum Einsatz von biogenen Abfall- und Reststoffen muss zukünftig geebnet werden, um eine Mehrfachnutzung dieser Stoffe zu ermöglichen! Zur Weiterentwicklung der Anlagen brauchen wir zudem konkrete Anreize für die Betreiber für den Anbau von mehrjährigen Energiepflanzen und Mischkulturen, die sowohl energetisch als auch stofflich genutzt werden können.“ Heimische Potentiale besser nutzen Und weiter: „Die aktuellen Herausforderungen in der Welt haben uns gezeigt, dass wir uns zukünftig weniger von anderen Ländern abhängig machen müssen! Durch die Stärkung der Biogaserzeugung profitieren alle: Biogas leistet einen erheblichen Beitrag zur Energiesicherheit in unserem Land und bietet zudem unseren Landwirtinnen und Landwirten eine solide und zukunftsgerichtete Einnahmequelle.“ Das Forderungspapier der CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg erhalten Sie im Anhang zu dieser Pressemitteilung.

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